Jetventil PDos X1 für präzise Mikrodosierung
Kleinstmengen berührungslos, schnell und reproduzierbar dosieren. Das PDos X1 ermöglicht präzise Jet-Dosierprozesse für Medien mit unterschiedlichsten Eigenschaften und Viskositäten.
Das PDos X1 kombiniert hohe Dosiergeschwindigkeit mit präziser Mikrodosierung. Unterschiedliche Fluidbereiche ermöglichen die Anpassung an das jeweilige Dosiermedium und den Prozess.
- berührungslose Dosierung
- kompakte Ventilbauform
- freie Sicht auf die Düse
- unterschiedliche Fluidbereiche
- optional beheizbarer Fluidbereich
Tropfen
Technik im Detail
1. Patentierte Aktuatortechnologie
Schnell, kraftvoll und wiederholgenau
Das pneumatisch angetriebene PDos X1 verfügt über eine patentierte Aktuatortechnologie. Sie beschleunigt die Bewegung des Stößels insbesondere während der Schließphase und ermöglicht dadurch kurze Gesamtöffnungszeiten sowie hohe Schließkräfte.
Auf diese Weise lassen sich sehr kleine Tropfen präzise und wiederholgenau dosieren. Bei der Einzeltropfendosierung erreicht das PDos X1 laut Hersteller ein Leistungsniveau, das mit piezoelektrisch angetriebenen Systemen vergleichbar ist. Im Dauerbetrieb sind Dosierfrequenzen von bis zu 300 Hz möglich.
2. Präzise Einstellung über den Skalenkopf
Reproduzierbar auf Material und Prozess abstimmen
Über die kopfseitige Einstellschraube mit Skala lässt sich der Hub des Stößels begrenzen. Dadurch können Stößelgeschwindigkeit und Dosierergebnis präzise auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.
Eine fein dosierte Nachjustierung ermöglicht es beispielsweise, auf Chargenschwankungen des Materials zu reagieren. Die Skala ist so ausgeführt, dass ihre Markierungen unabhängig von der Einbaulage gut ablesbar bleiben.
3. Flexible Integration in die Anlage
Gute Zugänglichkeit auch bei wenig Bauraum
Die fluidführenden Komponenten können unabhängig vom Aktuator in Schritten von 90 Grad ausgerichtet werden. Dadurch lässt sich die Position des Materialanschlusses an die Einbausituation der jeweiligen Anlage anpassen.
In der Standardausführung ist der Düsenbereich von drei Seiten zugänglich. Der geringe Abstand zur äußeren Gehäusekontur erleichtert die Integration des Jetventils auch bei beengten Platzverhältnissen. Gleichzeitig bleiben Düse und Dosierstelle für Einrichtung, Kontrolle und Wartung gut sichtbar.
4. Heizung, Wartung und wechselbare Komponenten
Für unterschiedliche Dosiermedien konfigurierbar
Fluidik und Düsenheizung sind so aufgebaut, dass die Düse gut zugänglich bleibt und die Wärme bis tief in den Düsenbereich übertragen werden kann. Das Heizelement ist als eigenständiges Modul ausgeführt und kommt bei Wartungsarbeiten nicht mit dem Dosiermedium oder verwendeten Reinigungsmitteln in Berührung.
Einheitliche Schlüsselweiten erleichtern Montage und Wartung. Für unterschiedliche Materialien und Dosieraufgaben steht zudem eine große Auswahl an Düsen und Stößeln mit anwendungsspezifisch optimierten Geometrien zur Verfügung.
Für besonders sensible oder reaktive Dosiermedien ist das PDos X1 mit einem metallfreien Fluidpfad verfügbar. Dadurch können Anwendungen realisiert werden, bei denen metallische medienberührende Komponenten problematisch sind.
Cyanacrylat kontaktlos dosieren
Cyanacrylate härten bereits durch den Kontakt mit Feuchtigkeit, beispielsweise Luftfeuchtigkeit, sehr schnell aus. Beginnt die Reaktion bereits im Dosiersystem, können Verstopfungen, aufwendige Reinigungsarbeiten und ungeplante Prozessstillstände die Folge sein.
Das PDos X1 ermöglicht die berührungslose Dosierung kleinster Cyanacrylatmengen. Das normal geschlossene Ventildesign reduziert das Eindringen von Luftfeuchtigkeit auch bei Prozesspausen. In der metallfreien Ausführung besteht die Fluidik aus PEEK und kommt ohne metallische medienberührende Komponenten aus.
Dadurch eignet sich das PDos X1 auch für besonders anspruchsvolle und reaktive Medien wie Cyanacrylat. Die berührungslose Applikation ermöglicht präzise Dosierprozesse bei hohen Taktzeiten, ohne dass die Düse das Bauteil berührt.
Anaerobe Klebstoffe härten aus, wenn Sauerstoff ausgeschlossen ist und gleichzeitig aktive Metallionen vorhanden sind. Kommt das Material bereits innerhalb des Dosiersystems mit geeigneten Metalloberflächen in Kontakt, kann eine unerwünschte vorzeitige Reaktion begünstigt werden. Ablagerungen, veränderte Dosierergebnisse und ein erhöhter Reinigungsaufwand können die Folge sein.
Das PDos X1 ermöglicht die berührungslose Dosierung kleiner und reproduzierbarer Mengen anaerober Klebstoffe. In der metallfreien Ausführung besteht die Fluidik aus PEEK und kommt ohne metallische medienberührende Komponenten aus. Dadurch wird das Risiko reduziert, dass der Klebstoff bereits innerhalb der Fluidik durch den Kontakt mit Metallionen aktiviert wird.
Das Material wird direkt auf das Bauteil gejettet, ohne dass die Düse die Oberfläche berührt. Dadurch lassen sich Punkte und Raupen auch bei hohen Taktzeiten präzise auftragen. Die patentierte Aktuatortechnologie und Dosierfrequenzen von bis zu 300 Hz unterstützen schnelle und wiederholgenaue Dosierprozesse.
Beim PDos X1 sind Aktuator, Fluidik und Düsengeometrie auf präzise und schnelle Jet-Dosierprozesse ausgelegt. Verschiedene Ausführungen ermöglichen die Anpassung an das jeweilige Dosiermedium und die Anforderungen der Anwendung.
Präzise Ansteuerung mit dem Controller VC1
Der Controller VC1 wurde speziell für die Ansteuerung des PDos X1 entwickelt. Die abgestimmte Schaltintelligenz ermöglicht kurze Schaltzeiten und eine präzise Kontrolle des Dosierprozesses. Über verschiedene Schnittstellen lässt sich das System einfach in automatisierte Produktionsanlagen integrieren.
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Optimierte Schaltintelligenz
Speziell auf das PDos X1 abgestimmte Ansteuerung für schnelle und präzise Dosierprozesse. -
Tropfensensor-Auswertung
Unterstützt die Überwachung des Dosierprozesses und die Auswertung des Tropfensignals. -
Unterstützung bei Wartung und Prozesskontrolle
Betriebsinformationen helfen dabei, den Zustand des Dosiersystems im Blick zu behalten. -
Flexible Anlagenintegration
Kommunikation über digitale I/O sowie RS232, RS485 und CAN-Bus.
Das passende Jetventil für Ihre Anwendung
Materialeigenschaften, gewünschte Dosiermenge und Prozessparameter beeinflussen die optimale Auslegung des Jetventils. Deshalb wird das PDos X1 passend zur jeweiligen Dosieraufgabe konfiguriert und abgestimmt.
Viskosität, Reaktivität und weitere Materialeigenschaften berücksichtigen.
Passende Fluidik, Düse und medienberührende Komponenten festlegen.
Öffnungszeit, Materialdruck und Dosierfrequenz auf das gewünschte Ergebnis anpassen.
Dosierergebnis mit dem tatsächlichen Material und unter anwendungsnahen Bedingungen prüfen.
Bei Bedarf prüfen wir die Dosierbarkeit des Materials in einem praktischen Dosiertest. So lassen sich Ventilausführung und Prozessparameter bereits vor der Integration in die Produktionsanlage auf die Anwendung abstimmen.
Material, gewünschte Dosiermenge und Prozessanforderungen bestimmen die passende Konfiguration. Im Dosiertest prüfen wir das PDos X1 mit dem tatsächlichen Dosiermedium.