Kontrolliertes und reproduzierbares Dosieren von Gap Fillern
Gap Filler werden eingesetzt, um Spalte zwischen Bauteilen zu füllen und Wärme zuverlässig von elektronischen Komponenten, Batteriemodulen, Leistungselektronik oder Gehäuseteilen abzuleiten. Die Materialien sind meist hochviskos, pastös und mit wärmeleitenden Füllstoffen versehen. Dadurch stellen sie besondere Anforderungen an Materialzufuhr, Dosierdruck, Ventiltechnik und Prozessstabilität.
Mit geeigneter Dosiertechnik lassen sich Gap Filler kontrolliert als Raupe, Punkt, Fläche oder definierte Kontur auftragen. Entscheidend sind eine gleichmäßige Materialmenge, ein konstanter Materialfluss und ein sauberer Auftrag ohne Lufteinschlüsse oder Unterbrechungen. Je nach Anwendung kommen Materialdruckbehälter, Kartuschensysteme, volumetrische Dosierventile, 2K-Misch- und Dosieranlagen oder Dosierroboter zum Einsatz. So können auch größere Materialmengen und komplexe Dosierwege wiederholgenau verarbeitet werden.
Typische Anforderungen
Typische Materialien
- Gleichmäßiger Materialauftrag für eine zuverlässige Wärmeübertragung
- Verarbeitung hochviskoser und stark gefüllter Materialien
- Konstanter Materialfluss ohne Unterbrechungen oder Dosierschwankungen
- Blasenarme Dosierung zur Vermeidung von Lufteinschlüssen im Material
- Definierte Raupenhöhe, Raupenbreite oder Flächenabdeckung
- Reproduzierbare Dosierwege bei manuellen oder automatisierten Prozessen
- Wärmeleitende Gap Filler
- 1K-Wärmeleitpasten
- 2K-Wärmeleitmaterialien
- Silikonbasierte Gap Filler
- Polyurethanbasierte Gap Filler
- Keramisch gefüllte Wärmeleitmaterialien
Für die Auswahl der passenden Dosiertechnik sind Material, Viskosität, Dosiermenge, Bauteilgeometrie und gewünschter Automatisierungsgrad entscheidend. Gerne analysieren wir Ihre Anwendung und empfehlen eine geeignete Lösung.