Dosiertechnik für das Verkleben von Bauteilen
Beim industriellen Verkleben werden Bauteile dauerhaft, flexibel oder funktional miteinander verbunden. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Klebstoffe zum Einsatz, zum Beispiel Epoxidharze, Polyurethane, Silikone, UV-Klebstoffe oder Cyanacrylate. Die Dosierung muss dabei genau zum Material, zur Bauteilgeometrie und zur gewünschten Klebefläche passen.
Mit geeigneter Dosiertechnik lassen sich Klebstoffe als Punkt, Linie, Raupe oder flächiger Auftrag verarbeiten. Entscheidend sind eine gleichmäßige Materialmenge, ein sauberer Auftrag, die passende Dosiernadel, das passende Dosierventil sowie eine zuverlässige Wiederholgenauigkeit. Bei zweikomponentigen Klebstoffen kommen zusätzlich Mischqualität, Mischungsverhältnis und Topfzeit hinzu. Je nach Prozess kann das Verkleben manuell, halbautomatisch oder automatisiert mit einem Dosierroboter erfolgen.
Typische Anforderungen
Typische Materialien
- Gleichmäßiger Klebstoffauftrag auf definierten Flächen, Linien oder Punkten
- Saubere Dosierkanten ohne Nachtropfen, Fadenziehen oder Verschmieren
- Passende Dosiermenge für zuverlässige Verbindung und kontrollierte Klebefuge
- Reproduzierbare Ergebnisse bei wiederkehrenden Bauteilen und Serienprozessen
- Sichere Verarbeitung unterschiedlicher Viskositäten und Materialeigenschaften
- Konstante Mischqualität und korrektes Mischungsverhältnis bei 2K-Klebstoffen
- Epoxidharzklebstoffe
- Polyurethanklebstoffe
- Silikonklebstoffe
- UV-härtende Klebstoffe
- Cyanacrylatklebstoffe
- MMA-Klebstoffe
Automatisierter Klebstoffauftrag auf einen Kunststoffrahmen zum Verkleben mit transparentem Acrylglas. Die Kartusche ist auf einem Kreuzsupport am WRA-500 Dosierroboter montiert, wodurch die Dosierposition einfach manuell justiert werden kann. Die Materialausgabe wird über ein an die Kartusche angeschlossenes Dosiergerät IG-1500D gesteuert. Dadurch wird der Klebstoff kontrolliert und wiederholgenau entlang der vorgesehenen Kontur aufgetragen.
Sofort verfügbar
Für die Auswahl der passenden Dosiertechnik sind Material, Viskosität, Dosiermenge, Bauteilgeometrie und gewünschter Automatisierungsgrad entscheidend. Gerne analysieren wir Ihre Anwendung und empfehlen eine geeignete Lösung.